Ideen Blog

25.09.2010 :: Mini-Meditationsuhr mit Morse-Ausgabe

Ein Intervall-Timer ist ja ganz nett, doch manchmal möchte man wissen, wieviel Zeit insgesamt schon vergangen ist. Hierzu kam die Idee, statt des normalen Piepstones am Ende des Intervalls, ein Morse-Zeichen auszugeben. Dieses Morsezeichen gibt an, das wievielte Intervall erreicht ist. Zuerst arbeiteten wir nur mit kurzen Piepstönen:

SignalIntervall
.erstes
..zweites
...drittes
....viertes

So konnte man die Uhr also z.B. auf Intervall alle 10 Minuten einstellen und wenn man 3 Piepstöne hörte, wusste man, es sind 30 Minuten um. Soweit, so gut. Doch wenn die Zeit weiter vergeht, wird es irgendwann unpraktisch, lange Folgen von Piepstönen auszugeben. Also machen wir es wie bei einer Strichliste: 4 senkrechte Striche und der fünfte schräg durch. Später weiß man, dass die schräg durchgestrichenen 5 bedeuten. Die 5 stellen wir mit einem langen Ton dar und nähern uns so einem selbsterfundenen Morsecode. Damit kommt man dann zu folgender Tabelle:

SignalIntervall
.erstes
..zweites
...drittes
....viertes
-fünftes
-.sechstes
-..siebtes
-...achtes
-....neuntes
--zehntes

So kann gelingt die Zählung bis etwa 25 (-----) ganz gut. Das reichte für unsere Anwendungsfälle auch völlig aus.

Einen ersten Prototypen haben wir jetzt seit 2 Wochen laufen und es macht Spaß, den in unterschiedlichsten Anwendungsfällen auszuprobieren. Für's Zeitmanagment wird die Uhr z.B. auf Intervall alle 10 Minuten eingestellt. Wenn so etwa das sechste Signal ausgegeben wurde, notiert man sich, an welchen Projekten man in den letzten 60 Minuten gearbeitet hat. Dann setzt man den Timer wieder zurück, was mit einem Tastendruck funktioniert. Ist man wieder beim sechsten Signal angekommen (-.), notiert man wieder. Ist man länger an einem Projekt, kann man natürlich auch bis zum Ende arbeiten und dann erst die zeit notieren. Man kann jederzeit dem Timer durch einen Doppel-Klick den aktuellen Zeit-Morsecode entlocken.

Alle 10 Minuten mal durch ein Piepsignal angestoßen zu werden, kann man auch als wertvoll empfinden, wenn man damit z.B. seine Bewusstheit schult. Oder mal für einen Moment seinen Arbeitsfluss unterbricht, um aus dem Fenster zu schauen. Gerade bei Bildschirmarbeit sehr zu empfehlen. Auch ist es gut, so direkt mitgeteilt zu bekommen, wie lange man schon an etwas arbeitet.

Es gibt sicherlich viele weitere Einsatzgebiete. Wer das selber für sich testen will, dem können wir gerne eine Mini-Meditationsuhr mit dieser Spezial-Softwareversion ausstatten.

Nachtrag: Es gibt bereits eine funktionsfähige Testversion, bei Ineresse nachfragen.

16.08.2006 :: Klangschalenuhr für größere Schalen

Ab und zu wird der Wunsch an uns herangetragen, auch größere Schalen für die Uhr nutzen zu können. Die Uhr selber ist von den Proportionen ja so gebaut, dass Schalen von 70-90 mm Durchmesser ideal passen. Kleinere Schalen funktionieren auch meist problemlos, wobei die Proportionen dann nicht mehr so elegant wirken.

Bei größeren Schalen dagegen gibt es ein Limit. Auf die Grundplatte passt keine beliebig große Schale. Auch verdeckt die Schale irgendwann den Schalter. Und die Anschlaghöhe des Schlägels ist ja auch begrenzt. Je nach Ausformung ist bei 110-130 mm Durchmesser Schluß.

Technisch gesehen gibt es keine Probleme, auch Uhren für größere Schalen zu bauen. Dann z.B. auch mit kräftigerem Schlägel, der eine große Schale ausreichend anschlagen kann.

Bei genügend Interesse werden wir uns da was einfallen lassen.

29.05.2006 :: 24 Minuten Meditation

Wir haben ein Feedback bekommen, dass im Buch "Genuine Happiness" von Alan Wallace, eine ideale Meditationszeitspanne von 24 Minuten angegeben wird.

Ich habe gerade mal etwas im Internet recherchiert. Es gibt eine Zeiteinheit mit dem Namen Ghatika, die 24 Minuten entspricht. Die nächst kleinere Einheit ist Kalaa. 30 Kalaa = 1 Ghatika = 24 Minuten. Es ist ein indisches System und wird z.B. in der Dnyaneshwari erwähnt.

Ein Tag besteht damit aus 60 Ghatika. 1 Kalaa sind 48 Sekunden. Dann gibt es noch 1 Pala, was 24 Sekunden entspricht.

Hier noch mal eine Zusammenstellung:

EinheitZeitUmrechnung
Vipala0.4 s
Prana4 s1 Prana = 10 Vipala
Pala24 s1 Pala = 6 Prana = 60 Vipala
Kalaa48 s1 Kalaa = 2 Pala = 12 Prana = 120 Vipala
Ghatika24 min1 Ghatika = 30 Kalaa = 60 Pala = 360 Prana
Divasa24 Std1 Divasa = 60 Ghatika = 1800 Kalaa = 3600 Pala = 21600 Prana

Man könnte die Meditationsuhren auf dieses System abstimmen, also statt 5-10-15-20-25-30-35-40-45-60 Minuten dann 6-12-18-24-30-36-42-48-60 Minuten. Hätte allerdings den Nachteil, dass man sich das schlechter merken kann.

Nachtrag 07/07: Wer eine Uhr mit so einem Zeitraster möchte, kann das gerne ohne Aufpreis haben.

23.01.2006 :: Übungsfolgen

Mehrfach wurde von Interessierten der Wunsch nach Übungsfolgen geäußert. Also z.B. nach 5 Minuten einen Gong, dann nach 2 Minuten, dann wieder nach 5 Minuten. Dies wäre eine zweifache Übungsfolge 5-2-5-2-5-2... Vielleicht gibt es ja auch den Wunsch nach längeren Folgen, also z.B. eine Dreierfolge: 10-5-2-10-5-2. Schreibt mal, was für welche Übungen sinnvoll ist.

In der Meditation kann eine Folge z.B. den Sinn machen, dass man nach einer bestimmten Zeitspanne die Meditationsform ändert, also z.B. 5 Minuten Atembetrachtung, dann kommt ein Gong und jetzt fokusiert man auf nichts mehr, sitzt einfach nur in Stille.

Nachtrag 09/10: Wir sind dran, bei Interesse nachfragen.

25.10.2005 :: Gong-Crescendo, Gong-Steigerung

Am Schluß der Meditationsphase ertönt zuerst ein Gong. Nach 5 Minuten der nächste, nach 4 Minuten der nächste, nach 3 Minuten der nächste usw. Die Abstände von Gong zu Gong werden also immer kürzer. Könnte eine sinnvolle Form sein, anstatt zum Schluß alle 5 Minuten einen Nachalarm zu machen.